Hart an der Grenze – Ein ROMan von Ronald Hummel

ROMan Buchtitel 3 D_300Der doppelsinnige Titel „Hart an der Grenze“ spielt auf den Limes an, die Grenze des römischen Weltreiches, die das Ries mit seinen vielen Getreidefeldern von der kargen Wildnis der Alemannen trennt. Mit Getreide-Geschäften im kleinen Grenzverkehr scheffeln Glücksritter ganze Vermögen. Genau so einer trifft im römischen Gutshof nahe Holheim ein – Titus Nantius folgen Lug und Trug, Mord und Totschlag auf dem Fuße. Die schöne Xenobia gerät in eine Dreiecksgeschichte zwischen dem schneidigen Decurio Antonius Aquila, der als Mordermittler auf den Hof kommt und ihrem Verehrer Lucius, der prompt als Hauptverdächtiger da steht. Das furiose Finale schrieb nicht der Dichter, sondern die Geschichte – im Jahr 233 n. Chr. durchbrechen die Alemannen den Limes und fallen über das Ries her. Buch kaufen


Ronald Hummel im Interview mit einem Reporter von a.tv über seine Arbeit als Schriftsteller von Historischen Romanen.
Dieser Beitrag lief am 7.April 2016 in der Sendung Zwischen Donau und Ries beim Regionalfernsehen a.tv – Mehr gibt es unter www.nordschwaben.tv


Dieser Videobeitrag stammt vom BR und zeigt den Autor Ronald Hummel im Interview mit einem Reporter der Abendschau in seinem Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt in Nördlingen.

Autor: Live
Redaktion: Matthias Keller-May
18.12.2015, 17:30 Uhr, Bayerisches Fernsehen

Ronald Hummel

Ronald Hummel

Veröffentlicht unter Allgemein, NEUES | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Buchbesprechung in den Rieser Nachrichten

RN_Buchbesprechung_Hart an der Grenze

Veröffentlicht unter Allgemein, NEUES, Was war los? | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Was Schreiben mit Lesen gemein hat

Tag des Buches Regional-Autor Ronald Hummel zur Arbeit an seinem aktuellen Römer-Roman

Nördlingen
Der gestrige Tag des Buches ist ein guter Anlass, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, die ich als Regional-Autor vor dem geistigen Auge des Lesers errichte und mit Leben fülle. Die Frage ist zunächst: Wie komme ich zum Thema, was ist das Besondere an unserer Region, über die ich schreibe? Für mich ist es die beispiellose Geschichtsträchtigkeit, weshalb ich schon markante Epochen wie Keltenzeit und Mittelalter neu aufleben ließ. Da dürfen auch die Römer nicht fehlen – die Grenze
des mächtigen Imperiums lief erst mitten durch den Rieskessel, wurde dann nach Norden verschoben, um im ganzen Ries Getreide für den militärischen Nachschub anzubauen.

Welche Zeit war hier besonders dramatisch? Das dritte Jahrhundert, als die Alemannen den Limes überrannten. Welche Form soll die Geschichte haben? Das, was ich als Autor
selber gerne lese, also eine spannende Kriminalgeschichte. Worum geht es? Um typische Personen dieser Zeit und um das, was sie antreibt. Also um die Bewohner eines Bauernhofes, natürlich den berühmtesten im Ries bei Holheim. Und um Geschäftemacher, die aus den Unmengen Getreide ihren Profit schlagen wollen. Um einen Mord, der aufgeklärt werden soll von einem ehrgeizigen Offizier aus dem Aalener Reiterkastell. Um Verstrickungen von Septemiacum (Nördlingen) über Losodica (Munningen) bis hin zu den Grenztruppen am Limes und Alemannen, die sich zusammenrotten, um die Grenzmauer zu überrennen. Um eine überraschende Wendung der Geschichte, denn das, was vielleicht offensichtlich erscheint, weicht am Ende ganz anderen Beweggründen.

Natürlich geht es nicht ohne Liebe, um die rothaarige Xenobia und zwei Rivalen, die sie begehren – der Hauptverdächtige und der Ermittler. Will letzterer den Verdächtigen nur den Löwen zum Fraß vorwerfen, um freie Hand bei Xenobia zu haben? Inmitten dieser Privatfehde rüsten die Alemannen schon zum historisch belegten Sturm…

So braut sich die Geschichte zusammen, historische Details und spannend konstruiere Romanelemente verschmelzen. Dabei geht es dem Autor wie dem Leser – er lebt einige Zeit im Buch, vergisst alles andere um sich herum. Beim Leser sind das einige Tage, beim Autor mindestens ein Jahr. So viel Muße am Stück gönnt einem das Leben nicht jederzeit, ich fing schon vor drei Jahren mit dem Werk an, musste aber anderen Angelegenheiten den Vorrang geben und die Arbeit ruhen lassen. Das schadete der Geschichte nicht, ganz im Gegenteil: Immer wieder spannen sich die angefangenen Gedankengänge von selbst fort, wuchs die Geschichte wie eine Wurzel, die man nicht sieht, die aber immer mehr Kraft aufnimmt.

Die Konzeption verläuft bei jedem Buch anders – manchmal steht am Anfang ein fertig durchdachtes Raster, manchmal schreibe ich einfach drauf los. Bei der Recherche halte ich mich an Orte, die so sind wie meine Bücher und die Welt von damals rekonstruieren – die Mauern des römischen Gutshofes bei Holheim, das Limesmuseum in Aalen, das Kastell Ruffenhofen, der Römerpark in Xanten. Ach ja, und natürlich brauche ich Bücher, Bücher, Bücher. Ohne die geht einfach nichts.

Veröffentlicht unter Allgemein, NEUES | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ronald Hummel im Histo-couch Onlinemagazin

Die Histo-Couch, ein Online-Magazin für historische Romane, ist auf Ronald Hummel aufmerksam geworden. Eine wirklich schöne Rezension von Jörg Kijanski zum jüngsten Buch von Hummel, “Im Bann des Keltenfürsten” findet sich hier.
Das Magazin ist für Liebhaber historischer Lektüre konzipiert und bietet neben zahlreichen Buchvorstellungen jeden Monat, die Möglichkeit, über ein gut funktionierendes Forum mit anderen Lesern in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Es lohnt sich einmal reinzuschauen.

Veröffentlicht unter Allgemein, NEUES | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

„Im Bann des Keltenfürsten“ – Der erste Keltenkrimi vor deutscher Kulisse

"Im Bann des Keltenfürsten"Hummels historischer Krimi „Im Bann des Keltenfürsten“ spielt auf dem Ipf am Rande der baden-württembergischen Ostalb – hier sind heute noch die Reste eines 2500 Jahre alten keltischen Fürstensitzes zu sehen. Damit ist das Buch der erste Keltenkrimi, der in Deutschland handelt. 

Ein Köhlerjunge gerät in die Intrige um den Raub von Eisenschwertern, damals seltene Waffen. Als er den Gegenspieler des Fürsten ausspionieren soll, verliebt er sich unsterblich in dessen wilde, bildschöne Tochter. Ein schwerer Konflikt: Horcht er sie aus, erringt er die Gunst des Fürsten, verrät aber die Liebe seines Lebens. Die kluge Häuptlingstochter kommt ihm auf die Schliche; dazu hat er ein weiteres Problem: Der unbekannte Schwerträuber trachtet ihm nach dem Leben und ist drauf und dran, mit einem wahnwitzigen Racheplan Tausende ins Unglück zu stürzen.

Hier geht’s zur Leseprobe

Theiss, der renommierte Stuttgarter Verlag für Geschichte und Archäologie, veröffentlichte bisher rund 6000 Sachbücher und Bildbände. Seit letztem Jahr setzt Theiss darauf, geschichtliche Stoffe auch über spannende Romane zu vermitteln. „Im Bann des Keltenfürsten“ gehört zur ersten Wahl und ist der zweite historische Roman in der 56-jährigen Verlagsgeschichte.

Der Roman erschien bereits 2006 sehr erfolgreich im Eigenverlag. Noch bevor Theiss den Keltenkrimi für sich entdeckte, machte sich die Bestsellerautorin Tanja Kinkel an eine Buchbesprechung. Auch die regionale Presse berichtete: “Jetzt fallen die Kelten ins Ries ein” oder “Kelten und Rieser wurden Freunde” heißt es über die Keltengruppe “Epona“, die Hummels Roman als Anlass für ihren Ritt zu den Handlungsorten auf dem Ipf und im Ries nahmen.

Buch kaufen

Veröffentlicht unter NEUES | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spot an, Spats Palazzo liest Spats Palazzo

Spats Palazzo himself tritt in bester Mafiosi Attitüde vor das Publikum in der Nördlinger Schauspielmanufakter und liest aus “Rieser Abgrund”. Gefangen in seiner Rolle als Gangsterboss mimt der Protagonist Spats Palazzo auch im wirklichen Leben den Fiesen, bis er von Gregor, einem russischen Spätaussiedler, einen Mordauftrag gibt, den er nicht ablehnen kann….

mehr lesen

Veröffentlicht unter Was war los? | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar